"über Glaube"

 

 

 

Zitate der großen Seele, über

 

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GLAUBE

 

 

RELIGION, das ist nicht die formale Religion oder die herkömmliche Religion. Sondern jene allen Religionen zugrunde liegende Religion, die uns unserem Schöpfer von Angesicht zu Angesicht gegenüberstellt.

 

RELIGION  verändert sogar unsere Natur. Sie bindet uns unauflöslich an die Wahrheit, die wir in uns tragen und die uns absolut reinigt.

 

RELIGION  ist ein ständiger, wütender Zweikampf im Herzen der Menschen.

 

MAN bezeichnet nur denjenigen als Inkarnation des Göttlichen, der der Menschheit irgendeinen außergewöhnlichen Dienst erwiesen hat. Jemanden, der sich in seinem Verhalten als der Religiöseste erwiesen hat. Und dieser Geist* ist es, der Krishna (Christus) den Status der vollkommensten Inkarnation des Hinduismus verleiht.

(* Christusbewusstsein)

 

DER  Mensch befindet sich erst dann in Frieden mit sich selbst, wenn es ihm gelingt, sich auf die Höhe der göttlichen Natur zu erheben. Diesen Zustand zu erreichen ist das allerhöchste Streben, das Einzige, das erstrebenswert ist. Es ist die wahre Selbstverwirklichung, die Verwirklichung des höchsten göttlichen Potenzials.

 

WEIT davon entfernt, einfach ein verbaler Kult zu sein, ist die Frömmigkeit ein Kampf mit dem Tode.

 

DIE  Frömmigkeit besteht nicht aus sanftem Herzenserguss. Sie ist kein blinder Glaube. Noch weniger geht es dabei um eine Manifestation nach außen:

Die Gebetskette, Sekten male auf der Stirn oder Opfergaben sind keineswegs Beweise für Frömmigkeit.

 

DIE Gita  der Hindus ist nicht für diejenigen bestimmt, denen es an Glauben mangelt, denn sie singt das Loblied der Erkenntnis, geht jedoch über das bloße intellektuelle Verstehen hinaus. Sie wendet sich im Wesentlichen ans Herz und kann in Wahrheit nur durch das Herz verstanden werden.

 

WIE  könnte man der christlichen Ansicht zustimmen, der zufolge die Menschen die einzigen Lebewesen sind, die eine Seele haben, während alle anderen nach dem Tode zur völligen Vernichtung verdammt sind?

 

MAN kann Jesus als Märtyrer akzeptieren, als Inkarnation des Opfers oder als göttlichen Meister, jedoch ganz gewiss nicht als den vollkommensten Menschen, der je geboren wurde. Sein Kreuzestod hat der Welt ein großes Beispiel gegeben, doch weigert sich das Herz, darin eine geheimnisvolle oder übernatürliche Tugend zu sehen.

 

WAS das Opfer anbelangt, scheinen die Hindus die Christen bei weitem zu übertreffen. Und in den christlichen Prinzipien ist nichts zu finden, das philosophisch außergewöhnlich wäre.

 

BEI den Hindus und den Gläubigen anderer Religionen beobachtet man ebenso viele Reformbemühungen wie bei den Christen. Unter diesen Umständen fällt es schwer, das Christentum als eine vollkommene Religion anzusehen, oder gar als die bedeutendste aller Religionen.

 

WENN es schwer fällt, das Christentum als die bedeutendste der Religionen anzusehen, so ist das noch lange kein Grund, den Hinduismus als diese zu betrachten. denn die Mängel des Hinduismus sind nur allzu offensichtlich. Wenn die Unberührbarkeit Teil des Hinduismus ist, dann kann sie nur ein verdorbener Teil oder ein Auswuchs sein. Warum es so viele Kasten und Sekten geben muss, ist ebenso wenig verständlich.

Und was sollte man zu der Feststellung sagen, die Vedas seien das inspirierte Wort Gottes?

Wenn die Vedas inspiriert waren, warum dann nicht auch die Bibel und der Koran?

 

NACHDEM wir einen Zyklus von Geburten in zahlreichen Spezies durchlaufen haben, werden wir als menschliche Wesen geboren. Die Befreiung (Moksha) , die uns der Welt der Gegensätze entkommen lässt, kann nur durch das Leben in einem menschlichen Körper erreicht werden.

 

DIE wesentlichen Prinzipien der klassischen religiösen Lehrbücher sind immer und überall dieselben. Aber die darauf beruhenden Praktiken unterscheiden sich entsprechend den historischen und kulturellen Gegebenheiten.

 

YAJNA (das antike vedische Opfer) ist ein schönes, sehr suggestives Wort. Es kann "Kult" oder "Opfer" bedeuten, aber ebenso "Dienst am anderen". Versteht man es auf die letztere Art, so verdient es, dass man ihm heute wieder Beachtung schenkt. Die Rituale jedoch, die in den klassischen Handbüchern als Yajna beschrieben werden, verdienen es nicht. Einige von ihnen würden unserer Vernunft oder unseren moralischen Gefühl widerstreben. Könnte man sich heute vorstellen, die Menschenopfer zu verrichten, von denen die Antrophologen sagen, sie seien einst praktiziert worden?

(Ja! Ostern! Immer noch! Prema)

 

DA wir existieren und unsere Eltern sowie deren Eltern existiert haben, müssen wir an die Existenz eines Vaters der ganzen Schöpfung glauben. Denn wenn Er nicht ist, dann sind auch wir nicht.

 

GOTT ist kleiner als ein Atom und größer als der Himalaja.

Er steckt in einem einzigen Wassertropfen, und dennoch können selbst die sieben Weltmeere Ihn nicht enthalten. Der Verstand vermag Ihn nicht zu erkennen:

Er ist außerhalb seiner Reichweite. Hier kommt es ganz entscheidend auf den Glauben an.

 

GOTT ist die Güte. Denn inmitten des Todes besteht das Leben doch weiter, inmitten der Lüge die Wahrheit, inmitten der Dunkelheit das Licht. Also ist Gott das Leben, die Wahrheit und das Licht.

Er ist Liebe. Er ist das höchste Gute!

 

DAS, was nur den Intellekt befriedigt - so weit dieser auch sein mag-, ist nicht Gott.

Gott muss, um Gott zu sein, das Herz regieren und es verwandeln. Er muss sich in jeder noch so winzigen Handlung des Gläubigen ausdrücken.

 

MAN  kann Gott gerade deshalb tolerant und geduldig nennen, weil Er die Existenz den Bösen in der Welt erlaubt. Wir wissen, dass Er das Böse nicht kennt: Er ist sein Urheber, wird von ihm aber nicht berührt.

 

WIR wissen, dass wir Gott niemals kennen werden, wenn wir nicht das Böse bekämpfen, selbst um den Preis unseres Lebens. Je mehr wir uns bemühen, uns zu reinigen, desto näher fühlen wir uns Gott.

 

DIE Rationalisten sind bewundernswert, doch ist der Rationalismus ein abscheuliches Monstrum, wenn er die Allmacht für sich in Anspruch nimmt.

Dem Verstand Allmacht zugestehen, das ist ein ebenso armseliger Akt des Götzendienstes wie das Praktizieren eines Kults der Ahnen und der Steine.

 

MAN soll die Vernunft nicht ablehnen, sondern das in uns erkennen, was sie heiligt.

 

MAN  kann Gott nicht als Person auffassen, Gott ist vielmehr die Wahrheit selbst.

Das Gesetz Gottes und Gott selbst sind nicht in der Weise verschieden, wie es ein irdischer Herrscher und sein Gesetz sind.

 

DIE Vollkommenheit ist eine Eigenschaft des Allmächtigen. Und dennoch: Was ist Er für ein Demokrat! Wie viele Betrügereien und Bösartigkeiten unsererseits erträgt Er. Er lässt es sogar zu, dass wir, seine unbedeutenden Geschöpfe, Seine Existenz in Frage stellen, obwohl Er doch in jedem Atom in uns und um uns herum anwesend ist.

 

DIE Naturgesetze sind ewig gültig und es gibt keine Wunder im Sinne einer Verletzung dieser Gesetze. Und dennoch bilden wir beschränkte Geschöpfe uns alle möglichen Dinge ein und geben Gott die Schuld an unserer Beschränktheit.

 

GOTT ist Wahrheit und Liebe. Er ist die Unerschrockenheit. Er ist die Quelle des Lichts und des Lebens. Dennoch steht Er über allen Dingen und jenseits von ihnen. Gott ist Bewusstsein.

Er ist sogar der Atheismus der Atheisten :)

 

GOTT ist derjenige, der unser Herz auslotet. Er transzendiert das Wort und den Verstand. Er kennt uns besser, als wir selbst uns kennen. Er nimmt uns nicht beim Wort, denn Er weiß, dass wir oft gar nicht das denken, was wir sagen, wissentlich oder nicht.

 

GOTT erscheint denen als Person, die Seine persönlichen Gegenwart bedürfen. Er gibt sich einen Körper für diejenigen, die ein Bedürfnis nach Seine Berührung haben. Gleichzeitig ist Er die allerreinste Essenz. Für diejenigen, die den Glauben besitzen, ist Er einfach. Für alle Menschen kann Er alles nur mögliche sein.

 

GOTT ist in uns und dennoch über uns und jenseits von uns. Er ist geduldig. Er ist furchtbar. Er ist die anspruchsvollste Person in dieser und der künftigen Welt. Er behandelt uns genauso, wie wir unsere Nächsten behandeln -die Menschen und die Tiere-

 

WENN wir die Großartigkeit eines Sonnenuntergangs oder die Schönheit des Mondes bewundern, dann wird unsere Seele von Anbetung des Schöpfers erfüllt. Bemühen wir uns, das Zeichen Seiner Gnade in jedem Seiner Geschöpfe zu finden.

 

ES geht nicht darum, die Zukunft vorauszusehen, es geht darum, die Gegenwart zu bewältigen. Gott gibt uns keine Kontrolle über den nächsten Augenblick.

 

EINE Niederlage kann mich nicht entmutigen, sie kann mich nur korrigieren. Denn ich weiß, dass Gott mich führen wird.

 

SPÜRTE ich nicht die Gegenwart Gottes in mir, dann würden das ganze Elend, das ich sehe, und alle Enttäuschungen, die ich täglich erfahre, mich verrückt machen - so sehr, dass ich mich in den Fluss stürzen könnte. Nur die Gewissheit dieser Gegenwart hat mir erlaubt, im Wesentlichen meine Geistesruhe zu bewahren.

 

JEDEM menschlichen Wesen ist es möglich, diesen unbeschreiblichen gesegneten Zustand zu erreichen, in dem in ihm selbst nichts mehr bleibt als die Gegenwart Gottes.

 

DIE Stimme Gottes oder der Wahrheit; die innere Stimme oder die Stimme des Gewissens - sie sind ein und dieselbe Stimme. Wenn man auch von Gott keinerlei Form wahrnimmt, da Er keine Form hat, so konnte ich doch diese Stimme hören - von weit her und doch ganz nahe. Mitten in der Nacht, völlig erwacht, vermochte ich sie nach langem Kampf in mir zu hören - und fand Ruhe und Freude darin.

”OnePicProject”

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